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letztes Update 15.05.2018  © by Peter Wihl
Sommercamp 2014 in Friedrichshafen
Das war unser Sommercamp 2014... zufrieden und mit vielen neuen Kenntnissen in Grund- lagen und Technik, wie auch mit vielen neuen Figuren  sind wir vom Sommercamp zurück. Es begann Freitagabend mit dem Kennenlernen der Trainer und den Teilnehmern mit anschließenden Sicht- ungsrunden. Hier wurden die Teilnehmer in 3 Gruppen eingestuft. Gruppe "A" Tuniertänzer gehobenes Niveau,  Gruppe "B" Tänzer mit fortgeschrittenen Kennt-nissen  und Gruppe "C" Tänzer mit Grundkenntnissen.  Erwartungsgemäß haben wir uns in der Gruppe "B" wiedergefunden. Wir waren eine überschaubare Gruppe von 12 Paaren.  Bereits am gleichen Abend ist unsere Gruppe in die Theorie gegangen. Es wurden die ver- schiedenen Taktaufteilungen und Zählweisen des Discofox besprochen und anschließend auch in einer praktischen Übung verinner-licht. Für uns haben wir festgestellt, dass unsere Trainer uns schon richtig unterrichtet haben. Dennoch nehmen wir viele neue Erkenntnisse und neues Wissen  für unsere Gruppe mit. Am Samstag wurden wir von 3 vollkommen unterschiedlichen Trainerpaaren nacheinander unter- richtet. Es wurde Wert darauf gelegt, uns die unterschiedlichen europäischen Stielrichtungen  vermittelt werden. So hatten wir ein Trainerpaar aus der Schweiz, Trainer aus Italien und aus  Deutschland. Aus Deutschland kamen Sascha Olt-mann mit Anika Wenzel. Beide sind die Profis, wenn es ums "extrem wickeln" geht. Anika und Sascha haben uns gezeigt was man alles aus den Grund-figuren "Bretzel, Körbchen und Schal" zaubern kann. Wir haben eine Kombination erlernt, bei der wohl nur wenige erkennen, dass die Kombination aus nur 3 Grundfiguren besteht. In unserer "B" Gruppe haben auch einige Tanzlehrerpaare teilge- nommen und so haben Anika und Sascha uns sehr interessante Aus-bildungstipps  ver-mittelt, die wir auch in unserer Gruppe anwenden werden. Bettina   und   Urs   haben   den   Schwerpunkt   auf   Ausdruck   und   Pose,   in   Verbindung   mit   einfachen Figuren   gelegt.   Zudem   haben   wir    gelernt,    wie    wir    einen    Break    in    der    Melodie    bzw.    dem    Musiktext   erkennen    und    wie    hier    dann    eine    Unterbrechung    eingebaut    werden    kann.    Hier    wollen    wir    unser   Wissen   und   Können   noch   ausbauen.   Aus Italien hatten wir Sabine Rossi & Nils Mederle. Im Gegensatz zum Schweizer Stil geht der italienische Stil mehr in Richtung schnelle, anspruchsvolle und showorientierte Figuren.  Sabine und Nils haben uns zu Beginn eine Kombination gezeigt, die in der ganzen Gruppe erst mal nur ein Schlucken verursacht hat, nach dem Motto "Das schaffen wir aber in 3 Stunden nie". Die gesamte Kombination besteht aus Figuren die wir  noch nicht kannten und sich auf einem sehr hohen  Niveau befinden. Hier zeigte sich aber die Qualität der Trainer, die mit ihrer Art es geschafft haben, dass wir die Hürde meistern konnten. Bis wir die Kombination sauber tanzen können, werden wir aber noch einige Stunden  trainieren müssen. Vormittags hatten wir 4 Zeitstunden und am Nachmittag 5 Zeitstunden Unterricht. In der letzten Stunde hatten wir körperlich schon viel Mühe, die gestellten Aufgaben um- zusetzten. Zum Glück ging es hier "nur" um Drehtechnik. Um 20 Uhr war gemeinsames Abendessen. Die Müdigkeit  war bei allen schon deutlich zu spüren. Aber der Tag war  noch nicht zu Ende. Um 21.30 Uhr begann zum Tages- abschluss die Discofox-Party. Gegen 23.30 Uhr haben wir dann kapituliert... Am Sonntag ging es zum Glück erst um 9.00 Uhr mit einem Frühstück los. Alle Trainer haben vom  Vortag alles nochmal aufgearbeitet und erweitert. Am Nachmittag gegen 14.00 Uhr war Abschlussbesprechung mit abschließender Zertifikataus- gabe. Fazit   von   unserem   Trainingscamp: Das Trainingscamp hat uns mehr gebracht, als ein Jahr mit unseren bisherigen Trainern. Wir haben sehr viel für uns und unsere Gruppe dazugelernt. Besonders gut fanden wir, dass hier auch auf Trainer (Lehrer) eingegangen wurde, die selber unterrichten. Das Camp hat viel Kraft gekostet, aber auch viel Spaß gemacht. Wir denken schon über das Wintercamp in Wildeshausen  nach.